Archive for the 'Internet / Socialweb allgemein' Category

Ich habe das Gefühl, Android hat iOS abgehängt.

Warum?

1. Widgets

Wenn ich mir EINE Sache von iOS 7 erhofft hätte, dann wären es Widgets für den Homescreen gewesen.

Widgets

Und die Widgets können sogar richtig gut aussehen:

Authentic Weather App

2. Klügere Push-Nachrichten

Kontakte annehmen, E-Mails-Löschen, Blog-Kommentare moderieren – und das alles, ohne die App zu öffnen.

Pushnachricht Android

3. Google Now

Es ist teilweise schon beängstigend, wie gut meine Sekretärin für mich mitdenkt.

Google Now in Aktion

Und die Verbindung mit anderen Apps klappt schon ziemlich gut.

Google Now Karte

Hier die Karten, die Google mir beim Schweden-Urlaub vorgeschlagen hat:

Schweden-Karten von Now

4. Die Google Drive App

Ich habe neulich mit Microsoft-Vertrieblern darüber gesprochen, wann Office 365 endlich Echtzeit-Kollaboration wie Google Docs erlaubt. Sie haben noch nicht mal die Frage verstanden. Mit der nativen Drive-App auf Android klappt das sogar mobil. Ich bin begeistert.

Screenshot Google Docs auf Android

5. Viele kleine Google-Services mit viel Potential

Und Google hat noch so viel in der Schublade, was Mehrwert für Google Now bringen kann. Alleine Google Goggles ist wahnsinn. Ich meine, hat das hier tatsächlich ein Element aus einem Computerspiel anhand einer krakeligen Strichzeichnung erkannt?

Google Goggle

Ich liebe iOS-Geräte. Ich liebe sie für ihre Zuverlässigkeit, das hybride Design und den Minimalismus. Aber der Platz in meiner Hosentasche ist bis auf weiteres für Android reserviert.

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Falk Ebert

Liebe YouTuber

Diese Annotations…

Nervige Annotations YouTube

…sind genauso nervig wie diese Dinger hier…

Popups

…und werden mich auf keinen Fall dazu bringen:

  • euren Kanal zu abonnieren
  • eure Videos zu liken
  • eure Videos zu kommentieren
  • euch bei externen Kanälen zu folgen.

Versucht es doch einfach mal mit gutem Content, dann braucht ihr auch nicht einhundert sinnlose Overlays.

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Falk Ebert

Mit diesen beiden Spielen erkläre ich die „Computerspiele als Kunst“-Debatte für beendet.

Dass Computerspiele die Kunst inspirieren, wissen wir seit Kristoffer Zetterstrand. Dass auch Mainstream-Spiele epochal tiefgängig sein können, seit Shadow of the Colossus.

Was das MoMA schon letztes Jahr festgestellt hat, möchte ich heute auch noch mal manifestieren:

Videospiele sind eine Kunstform!

Pofalla-Style. Keine Diskussion mehr. Anlass und Beweis dieses Artikels sind zwei Spiele, die ich kürzlich gespielt habe.

Es handelt sich dabei um Stanley Parable und Dear Esther. Zwei Spiele, die ein verbindendes Element haben und doch unterschiedlicher nicht sein könnten.

Das verbindende Element ist, dass sie aus der Ego-Perspektive gespielt werden und das Gameplay nur aus Laufen besteht. Keine Waffen, keine Gegner. Dafür ein Erzähler, der dem Spieler kontinuierlich im Ohr liegt.

Dear Esther ist dabei relativ linear. Der Spieler läuft einen vorgegebenen Pfad ab und hört sich dabei Textfragmente an, die mit einem Zufallsmoment versehen sind und so immer wieder eine leicht unterschiedliche Geschichte erzählen.

Bis zum Schluss nimmt die Intensität des Spiels durch den grandiosen Soundtrack, das Leveldesign und die Erzählungen zu und steigert so die Immersion ins Unendliche. Das Grundthema – Einsamkeit – zieht sich konsequent durch das Spiel als Gesamtkunstwerk.

Dear Esther Screenshot

Stanley Parable ist da anders. Das Spiel gibt dir alle zwanzig Sekunden einen Metaebenen-Bitchslap und stellt alles in Frage, was man bis dahin über das Spiel zu wissen meinte. Zwischen verschiedenen Realitäts-Ebenen wandelt der Spieler durch lineare Räume und kann dabei ständig unterschiedliche Abzweige wählen.

Der Spieler wird beim Durchspielen der dadurch entstehenden Routen ständig zum Nachdenken gezwungen. Über Determinismus, freien Willen, das Verhältnis von Künstler zu Rezipienten. Und nicht zuletzt ist das Spiel auch als Kritik an Erzählmustern klassischer Videospiele zu verstehen. Fantastisch!

Stanley Parable Screenshot

Klar: Das sind zwei Beispiele unter tausenden kitschigen, sexistischen und öden Schrott-Produktionen. Aber wir möchten ja auch Angesichts der Flut von Milchkaffee-Fotos bei Instagram der Fotografie das Kunst-Sein nicht absprechen, wie es im 20. Jahrhundert durchaus noch getan wurde.

Sobald ihr mal einen Abend Zeit habt, solltet ihr jetzt folgendes tun:

  • die Spiele kaufen und downloaden
  • das Licht ausschalten
  • den Kopfhörer aufsetzen
  • losspielen

Danach kann es keine Diskussion mehr geben.

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Falk Ebert

Der Unterschied zwischen Gamification und auf die Nerven gehen

Push-Nachrichten sind toll. Zumindest in der Theorie. In der Praxis sind sie leider oft nicht mehr, als verzweifelte Versuche von Apps, den Nutzer noch mal ein paar Sekunden zu fesseln. Bevor die App wieder in der Bedeutungslosigkeit versinkt…
Ein Beispiel:

Nervige Push Nachricht Duolingo

Thank you, captain obvious!

Glücklicherweise kommt das positive Gegenbeispiel von der selben App. Na, merkt ihr den Unterschied?

Push Nachricht Duolingo

Das ist Gamifiction mit einem „social layer“, wie sie im Buche steht. Und das ist der Unterschied zwischen psychologisch wirksamer Motivation und dem Missbrauch von Push-Nachrichten.

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Falk Ebert

Was ist Reddit – Teil 1 unserer Serie über den vielleicht interessantesten Ort des Internets

Teil eins der Reddit-Serie

Reddit ist chaotischste, vielseitigste und gleichzeitig vielleicht interessanteste Ort des Internets – und nicht erst seit Obamas Auftritt im letzten Jahr ein echtes Massenphänomen.

Grund genug, der Seite ein paar Worte im Gefahrgutblog zu widmen!

  • Teil eins heute ist für alle, die noch nicht reingeschaut haben. Was macht Reddit besonders?
  • Teil zwei ist für alle, die nicht ganz warm werden damit. Wie gelingt der ideale Start?
  • Teil drei ist für Marketeers interessant. Was sind die Möglichkeiten?

Let’s go!

Was ist Reddit?

Wikipedia nennt es einen Social News Aggregator. Man könnte es aber auch Messageboard, Forum oder Soziales Netzwerk nennen.

Im Endeffekt ist es einfach eine Sammlung von Themengebieten (Subreddits), in denen User Links oder Textbeiträge posten und kommentieren (und bewerten) können. Eigentlich schon tausend mal gesehen. Und doch gibt es ein paar Stellschrauben, die den Erfolg des Netzwerks ausmachen.

Screenshot von Reddit

Was macht Reddit besonders?

Die Themenvielfalt

Unser PR-Prof meinte immer, das Internet schade unserer Gesellschaft, weil es Interessens-Fragmentierung fördert. Wenn das stimmt, ist Reddit der Sargnagel der Zivilisation. Es gibt für jeden und alles Subreddits.

Nur ein Beispiel: Weil den „echten“ Zelda-Fans das Zelda-Subreddit nicht hart genug war, haben sie TrueZelda gegründet. Zelda ist zu mainstream? Du stehst eher so auf Fußböden? Oder könntest nicht Leben ohne Bilder von Vögeln mit Armen? Glück gehabt.

Die Voting-Mechanik

Ähnlich wie bei Quora, Digg und Co. hat auch Reddit Bewertungs-Buttons an jeder Stelle. Und einen sehr ausgefuchsten Relevanz-Bewertungs-Algorithmus dahinter. Die Grundvoraussetzung für Schwarmintelligenz. Und dieser Algorithmus wird selbst regelmäßig aufs Heftigste debattiert.

Die Anarchie

Besagte Themen- und Meinungspluralität kommen mit einem Preis. Ähnlich wie 4chan hat auch Reddit eine strenge Keine-Zensur-Politik. Auf Reddit gibt es Dinge, die will man als Nicht-Psychopath wirklich nicht sehen. WIRKLICH nicht. Die Accounts haben keine Klarnamen und keine Profilbilder. In den Subreddits gibt es jedoch oft sehr strenge Regeln. Zum Beispiel könnte sich die Uni Bayreuth in Sachen Wissenschaftlichkeit eine fette Scheibe bei den Moderatoren des Science-Subreddits abschneiden. Aber, auf das ganze Netzwerk bezogen, gilt: Was hochgevotet wird, wird auch erlaubt.

Die einzige Ausnahme (das Verbot von Kinderpornografie) wurde in der Community kontrovers diskutiert.

Die Kultur

Reddit ist groß. So groß, dass Menschen mit unterschiedlichsten Ansichten und Werten dort agieren. Und dennoch gibt es im harten Kern eine Grund-Tendenz. Der durchschnittliche Redditor ist eher nerdig, eher liberal, eher progressiv, eher kritisch denkend und eher wissenschaftlich interessiert als der durchschnittliche Weltbürger. Oder anders ausgedrückt: Das Verhältnis von Atheism-Abonnenten  zu Christianity-Abonnenten entspricht nicht dem demografisch zu erwartendem Wert…

Und nein, es ist nicht alles Sonnenschein auf Reddit. Die Mehrheit der Userbase ist vielleicht auch eher männlich, sexistischer und mehr socially awkward. Aber das wirklich spannende an einer so organischen Seite wie Reddit ist wiederum, wie genau diese Probleme selbstreferentiell thematisiert und bearbeitet werden.

Zu faul zum Lesen, heute?

Dann alles noch mal in Video-Form, eine Perspektive auf Reddit direkt von den wichtigsten Menschen hinter der Plattform.

Neugierig gemacht? Thema verfehlt? Ich freue mich auf eure Kommentare.

Nächste Woche gibt es dann eine Starthilfe für alle, die bislang noch nicht eingetaucht sind, in die chaotische Welt hinter dem kleinen Alien.

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Falk Ebert

Mit diesen diesen elf Typo-Tipps bist du besser als 99% der Office-User

Verschiedene typografisch korrekte Zeichen

Aus Zeitgründen heute mal wieder hands-on statt visionär:

Diese elf Tipps behaltet ihr bitte im Hinterkopf. Zusammen können sie eure Verwendung von Text deutlich schöner und professioneller machen.

1. Über Schrift nachdenken

Fakt ist: Jede Schriftart hat eine bestimmte Wirkung. Also vorher drüber nachdenken und ein ernstes Anliegen besser nicht in Comic Sans setzen! Überhaupt Comic Sans nicht verwenden. Und Arial auch nicht.

2. Wenige Schriften verwenden.

Für eine Schrift entschieden? Gut, dann bitte dabei bleiben. Zwei Schriften mischen kann man machen, muss man aber können. Mehr sind tabu!

3. Falsche Fette und Kursiva vermeiden

Diesen B- und F-Knopf in Microsoft Office wenn möglich meiden! Weil er die Schriften künstlich dick oder kursiv macht. Richtige Schriftfamilien haben eigene Schnitte, die perfekt ausbalanciert sind. Und daran sitzen Type Designer oft Monate.

4. Kein ‚ß‘ im Versalsatz

ES SIEHT EINFACH SCHEIßE AUS. Und es ist historisch falsch. Stattdessen ein elegantes „SS“ und schon ist der Typografie-Nazi glücklich. Ups, habe ich das wirklich geschrieben?

5. Weiche Umbrüche

Die Absatzsteuerung öffnet man in Office mit Rechtsklick -> Absatz. Dort kann man einen zusätzlichen Abstand nach Umbrüchen (a.k.a. Enter drücken) einstellen. Möchte man diesen Abstand nicht, hilft ein weicher Umbruch (Shift+Enter). Kenne den Unterschied!

6. Überschriften klug umbrechen.

Dies ist eine Headline mit einer etwas unglücklichen
Formatierung

Dies ist eine Headline mit einer etwas besser
gewählten Formatierung

Sieht einfach schöner aus.

7. Der Akzent ist kein Apostroph.

Cest important, ma chère! Den Apostrophen macht man mit Shift+Alt+Raute (Mac) oder durch Gedrückthalten der Alt-Taste und der Num-Tasten 0146 (Windows). Sieht er bei näherer Betrachtung aus wie eine 9, ist alles gut. Solange man ihn nicht für den Plural einsetzt…

8. Anführungszeichen statt Sekunden.

Das, was kommt, wenn man Shift+2 drückt, dürfen Physiker für Sekunden und Amerikaner für Zoll verwenden. Anführungszeichen sind es nicht. Wie man die macht (normal und halb), dürft ihr jetzt einfach mal selbst bei Wikipedia nachschauen.

9. Gedankenstriche plus.

Das Minus ist kein Gedankenstrich. Letzteres – etwas längeres – Zeichen gibt es unter Alt+Minus (Mac) oder Alt+0150 (Windows).

10. Auslassungszeichen

Ähnlich ist es beim Auslassungszeichen. Die drei Fragezeichen sind drei Fragezeichen, drei Punkte aber kein Auslassungszeichen. Das gibt es unter Alt+Punkt (Mac) oder Alt+0133 (Windows). Ja, korrekte Typografie ist am Mac weniger anstrengend.

11. Text proportional skalieren

Und wenn ihr alle diese Regeln befolgt habt, noch eine Bitte. Text nie in die Breite oder Höhe ziehen. Es sieht einfach schrecklich aus. Gestauchter Text ist auch der Hauptgrund, warum Typografen nicht bei Würstchenbuden mit WordArt-Werbung essen. Neben 1000 anderen Gründen.

Viel Spaß beim Befolgen und nervtötendem Korrigieren von Kollegen!

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Falk Ebert

Gutes Storytelling im Socialweb

storytelling_social_media

Storytelling ist die neue Königsdisziplin der Social Media Kommunikation. Oder nein, ich korrigiere: Eigentlich war sie das schon immer. Aber nach und nach scheint es auch wirklich verstanden zu werden.

Denn nur wer eine gute Geschichte erzählt, dem hört man auch zu. Dabei geht es gleichermaßen um das Gesagte, als auch darum, wie es gesagt wird. Die wichtigste Nachricht kann langweilig präsentiert werden, wenn das Medium Internet nicht vernünftig genutzt wird.

Häufig wird davon ausgegangen, dass nur emotionale Marken dieses Versprechen halten und unterhaltsam erzählen können. Dass Nike eine spannende Gesichte zu erzählen vermag, ist alles andere als überraschend. Wenn aber ein B-2-B Unternehmen wie die Containerschiffs-Reederei Maersk Line einen großartigen Job leistet, dann ist das ein Beweis dafür, dass es nicht um das Produkt an sich, sondern die DNA der Firma geht.

Patrick Breitenbach hat dieses Thema bei LEAD digital wunderschön aufgegriffen und auch recherchiert. Ich möchte daher an dieser Stelle auf seinen Beitrag hinweisen, den ich unbedingt empfehlen kann.

Artikel: Wie aus einem toten Wal gute Social Media-Kommunikation wird

PS: Danke an Kristof, für den Hinweis auf die Story


Christian Faller

Wir haben einen wichtigen Punkt in der Geschichte erreicht.

one earth

Als die Menschheit in der Mitte des 20. Jahrhunderts erstmals die Kraft hinter E=mc² nutzbar gemacht hat, stand viel auf dem Spiel.

Im Jahr 2013 gibt es die zivilisierte Welt noch. Auch, wenn es verdammt knapp war. Jetzt ist es höchste Eisenbahn, dass wir uns der nächsten Herausforderung stellen:

Der aktiven Gestaltung einer zu 100% vernetzten Gesellschaft.

Das Internet hat die Kraft um Diktaturen zu stürzen, bietet aber auch Nährboden für faschistisches Gedankengut. Big Data kann uns helfen, zu besseren Menschen zu werden, es ist aber auch der feuchte Traum von Überwachungsfanatikern.

Und während  wir noch über Facebook-Parties diskutieren, müssten wir uns strategisch auf so viel mehr einstellen: Nämlich das, was passiert, wenn das Internet der Dinge wirklich da ist und die Brücken von der Biologie zur IT geschlagen werden. Alleine die ethischen Implikationen von 23andme  sind so vielfältig, dass ich drei Blogartikel damit füllen könnte.

Es gibt kein Zurück.

Man kann die Kernspaltung nicht „zurückerfinden“. Man kann die Hyperkonnektivität von Mensch und Maschine nicht mit politischen Floskeln vom Neuland klein reden.

Und wenn wir schon bei der Politik sind: Die #btw13 war in diesem Kontext doppelt bedenklich. Der schnelle Erfolg der AfD ist auch auf das Internet zurückzuführen. Das ist nämlich inzwischen in der Mitte (und am rechten Rand) der Gesellschaft angekommen. Und dann das klare „weiter so“ für unsere Kanzlerin. Klar, Lobo ist bekennender SPD-Supporter. Aber man kann ihm kaum widersprechen, wenn er der letzten Regierung ein digitalpolitisches Armutszeugnis ausstellt.

Das, was wir unserer Filter-Bubble „Netzpolitik“ nennen, hat bei der letzten Wahl schlichtweg keine Rolle gespielt.

Demokratie, Freiheit, Menschenrechte. Diese drei Dinge wird es in entwickelten Nationen nur geben können, wenn wir heute die richtigen Weichen in der Netzpolitik stellen. Doch dazu müssen wir zunächst mal die strategische Wichtigkeit der Thematik begreifen.

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Falk Ebert

Social Media an Schulen: Wo liegen die Grenzen

Als kleiner Nachtrag zu unserem Interview vom Montag, wo es um den Einsatz von Social Media im Unterricht ging, haben wir heute noch eine brandheiße Story aus den USA nachzuschieben.

Dort macht gerade eine Schule von sich reden, die Geo Listening einsetzt, um Postings in Social Media auszuwerten und Schüler mit Depressionen oder Problemen wie Mobbing zu identifizieren.

Mashable berichtete dazu ausführlich mit diesem Video sowie einem Artikel:

Geo-Listening an Schulen

Dies wirft viele Fragen auf, die zum Teil zu kontroversen Antworten führen. Am offensichtlichsten ist natürlich die vermeintliche Verletzung der Privatsphäre der Schüler. Da das Listening Tool jedoch einzig öffentliche Postings einlesen kann, wackelt dieses Argument in meinen Augen gewaltig.

Die Frage ist jedoch, ob es zielführend ist, die Gedanken der Schüler zu überwachen, ohne dass diese sie explizit an die Schule richten. Schließlich gibt es sowohl in den Staaten als auch in Deutschland längst sogenannte Vetrauenslehrer, an die sich die Schüler wenden können.

Aus den gesammelten Daten keine Individuen herauszupicken, sondern daraus Probleme der Schule als solche abzuleiten und zu reagieren, halte ich jedoch für interessant und vielversprechend.

Ich bin gespannt wie sich diese Story weiterentwickelt.

Christian Faller


Die Autoren

Christian Faller Falk Ebert

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