Posts Tagged 'cloud'

Stop trying to make Datenschutz als USP happen

In einem Paralleluniversum nutzen wir StudiVZ statt Facebook, weil Holtzbrinck nicht mit der NSA zusammenarbeitet. Dort verschlüsseln wir unsere Mails mit PGP. Die Werbekampagne „die Gedanken sind frei“ für GMX war ein voller Erfolg. Wir twittern mit App.net und Protonet ist nicht pleite gegangen.

In diesem Universum hingegen sollten wir uns von dem Gedanken verabschieden, dass Datenschutz das wichtigste Verkaufsargument für ein Produkt (USP) sein kann.

Stop trying to make it happen.

Ja, eine große deutsche Rüstungsfirma wird auch in hundert Jahren kein Google Drive verwenden. Doch der B2C-Markt funktioniert anders. Ein Umdenken nach Snowden findet dort höchstens im Feuilleton statt.

Glaubt ihr mir nicht? Okay, nennt mir einen digitalen B2C-Dienst, der den Marktführer durch besseren Datenschutz abgelöst hat, obwohl er eine schlechtere Usability vorzuweisen hat.

Einen.

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Gastbeitrag: Was ist die ganze Aufregung über Cloud Computing? Wie wichtig ist es wirklich?

Heute haben wir wieder einen Gastbeitrag. Dieses Mal war es Brian Jensen, der bei uns angeklopft hat. Brian arbeitet als Online Marketing Advisor für Dell und liebt es, über Technologie zu schreiben. In seiner Freizeit genießt er das Kochen und verbringt viel Zeit mit seiner Familie. Der Gastartikel soll ein paar Grundlagen zum Thema Cloud-Computing schaffen. Kleinere sprachliche Stolpersteine verzeihen wir dem Nicht-Muttersprachler natürlich gerne! Let’s go:

Die Cloud ist mehr als nur eine Stelle, um Ihre Dateien zu speichern. Die Technologie hat sich bis zu dem Punkt weiterentwickelt, wo wir Software betrieben können und auf Datenbanken und Netzwerke mit anderen Geräten über das Internet zugreifen können. Im Wesentlichen ist die Cloud eine virtuelle Umgebung, die die Notwendigkeit der Stromversorgung des Servers verringert, und ist an einem einzigen Ort beschränkt. Da viele Unternehmen Web-basierte Anwendungen entwickeln, wäre nahezu jedes Gerät fähig, auf diese Software zuzugreifen, egal ob es ein Desktop-Computer oder ein Smartphone ist.

Wolken – Pflicht bei jedem Artikel über Cloud Computing Weiterlesen ‚Gastbeitrag: Was ist die ganze Aufregung über Cloud Computing? Wie wichtig ist es wirklich?‘

FluffyApp: Das beste Screenshot Tool

Photo by akakumo (flickr)

Während ihr diesen Artikel lest, sitze ich im Flieger nach Miami. Ich ziehe mal wieder um. Diesmal für 5 Monate nach Chicago. Über die Hintergründe hierzu gibt es bald ein paar nette Informationen, die für den Ein oder Anderen vielleicht interessant sein könnten.

Heute jedenfalls aus diesem Grund nur ein recht kurzer Post. Ich möchte euch eines der Tools vorstellen, die ich seit Langem verwende und die mein Leben jeden Tag ein Stück genialer machen: FluffyApp.

FluffyApp ist die Windows Alternative von CloudApp, steht dem Original aber in nichts nach. Mit dem Tool kann man extrem einfach kleinere Dateien, Screenshots oder Text via Cloud mit anderen Leuten sharen.

Und nein, es ist nicht ein redundanter Dropbox Fake, sondern eher für den schnellen Datentransfer von Bildern oder ähnlichem ausgelegt.

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

1)      Einen Shortcut drücken (Default ist Shift+Ctrl+PrintScreen) und dann den Bildschirmausschnitt wählen, denn man sharen möchte. Fertig. Der Screen wird automatisch geuploaded und als Link in die Zwischenablage gespeichert.

2)      Irgendeine Datei auf die kleine Wolke ziehen.  Fertig. Die Datei wird automatisch geuploaded und als Link in die Zwischenablage gespeichert.

Und bevor ich noch mehr erzähle, hier ein kurzes Erklärvideo.

Ich LIEBE Fluffy App! Unkomplizierter geht es kaum.

Mein nächstes Post kommt aus Chicago. Bis dann!

Christian Faller

Google Drive ist in den Startlöchern. Echte Dropbox Konkurrenz?

Lange hört man schon davon, aber viele Fakten dazu gibt es noch nicht. Jetzt sind wieder Neuigkeiten zu Google Drive zu Tage gekommen. Bei TechCrunch hat man eine erste, nicht ganz fertig App entdeckt, die zwar noch nicht nutzbar ist, aber Indiz genug dafür, dass Google Drive unmittelbar bevorsteht.

Wer sich wirklich warm anziehen muss ist wohl Dropbox, denn so schön die Funktionalität auch ist, Google wird mit einer geballten Ladung Cloud Storage anrücken. Es geht hier sogar weniger um den gratis Speicherplatz (Dropbox 2GB, Google Drive angeblich 5GB), sondern vielmehr um die Paid Variante, denn Cloud Storage kommt inzwischen als echter Festplatten Ersatz in Frage. Während hier 50GB Dropbox Space derzeit stolze 99$ im Jahr kosten, gibt es bei Google 80GB bereits für 20$. Das sind 60% mehr, zu 20% des Preises. Oooops.

Und das sind die AKTUELLEN Google Preise. Es ist davon auszugehen, dass mit dem Launch von Google Drive entweder nochmal ein ordentliches Sonderangebot geboten wird, oder der Speicherplatz nochmal großzügig nach oben hin erweitert wird.

Fanboys von Dropbox sagen jetzt natürlich: Ist mir egal, weil Dropbox die beste Usability hat.

Das stimmt. Aber dagegen könnte man einwenden, dass Google in der Vergangenheit auch nicht gerade die schlechtesten Cloud Anwendungen gebaut hat (Picasa, Google Docs, Google Calendar, Gmail). Außerdem muss man berücksichtigen, dass Google Möglichkeiten hat unseren Alltag zu vereinfachen, die Dropbox noch nicht bieten kann. Beispiel: Alle Gmail Attachments könnten automatisch in der Google Drive App liegen und verwaltet werden. Genial? Und ob!

Ich empfehle: Wer über ein Upgrade zu Dropbox Pro nachdenkt, sollte vielleicht noch ein paar Wochen warten. Die Schlacht hat nämlich begonnen.

Christian Faller

Komplette Ausfallsicherheit für das Betriebssystem – kein Problem!

Cloud ist die Zukunft, das hatten wir hier auf dem Blog ja schon mehrmals. Und wir ihr wisst, bietet Google hierfür eine stattliche Anzahl von tollen Tools, die uns das Leben versüßen.

Das wohl heißeste davon: Google Chrome OS

Mein Freund hatte kürzlich versucht Chrome OS als alternatives Betriebssystem neben Windows aufzuspielen, war aber weniger angetan von der Performance und war mit einigen unschönen Bugs konfrontiert. Daher habe ich mir eine Alternative ausgetüftelt:

Google Chrome Apps anstatt von Software

Das Ziel ist das: Mein PC ist nurnoch eine Hardware Plattform auf der ich mich bewege. Aller Content, alle Software und meine sämtlichen Aktivitäten sind allerdings in die Cloud verlagert und er ist schlichtweg das Mittel um darauf zuzugreifen.

Das hat viiiiiele Vorteile. Hier ein paar die mir spontan in den Kopf kommen:

1) Größere Datensicherheit (vor technischem Defekt und Viren)
2) Schnellere Performance da keine installierten Programme
3) Bessere Sharingmöglichkeiten da alles bereits online gespeichert ist
4) Geräteunabhängigkeit: Dieser Punkt rockt vor allem wenn man einen separaten Arbeitsrechner hat. Ich kann einfach mein Chrome synchronisieren und habe EXAKT den gleichen Arbeitsbereich wie auf meinen Eigenrechner.

Jetzt aber zum eigentlichen Teil des Posts, dem WIE:

Es gibt unter Google Chrome den sogenannten Webstore in dem es neben Extensions (ähnlich Firefox Addons) auch Apps gibt. Diese installieren sich dann auf Chrome und sind im „New Tab“ Fenster sichtbar.

Viele dieser Apps sind bloße Verlinkungen zu Websites und werden in den App Reviews dafür immer zerrissen. Was diese Leute nicht verstanden haben, ist der Sinn hiervon. Denn Apps kann man auf dem Desktop oder der Windows Taskleiste anheften und sie dann per Klick in einem separaten Fenster öffnen, in welchem die Browserleisten ausgeblendet sind – sprich, die Website/das Tool läuft in seiner Reinform und vom Browser entkoppelt.

In der Schnellstart Leiste sitzen dann wie bei einem normalen Setup sämtliche Icons (siehe Screenshot oben). Der einzige Unterschied ist der, dass meine Programme nicht installiert sind sondern online laufen. Die einzigen Ausnahmen bilden hier Photoshop und mein Windows Screenshot Tool. Bei Ersterem liegt es daran, dass die Freeware Cloud Alternative zwar für Basis-Jobs ausreichend ist, vom Funktionsumfang und Workflow aber leider nicht an das Orginal heranreicht. Das Screenshot Tool ist schlichtweg praktischer als per PrintScreen ranzugehen, da es einen Arbeitsschritt spart. Alle Cloud Alternativen hierfür fotografieren leider nur das Browserfenster.

Sicherlich gibt es weitere Ausnahmen wie etwa Powerpoint, welches Google Docs um Weiten schlägt. Aber die Cloud Lösung ist für mich genial. Mein Lenovo Thinkpad bootet in nur wenigen Sekunden, ist schnell wie eine Rakete und falls es gestohlen wird oder das zeitliche segnet ist der Datenverlust nur sehr minimal.

Ich kann das System nach mehr als einem halben Jahr Erfahrung unbedingt empfehlen!

Christian Faller

Google launcht das Chromebook. Endlich.

Es ist soweit und ich freue mich wie ein kleines Kind. Am 15 Juni gehen die Google Chromebooks mit dem Chrome OS in den Verkauf. Zum Starttermin sind folgende Märkte vorgesehen: U.S., U.K., Frankreich, Deutschland, Niederlande, Italien und Spanien.

Und hier einige Hardfacts zu der Cloud-Maschine:

– 2 Varianten von Samsung oder Acer
– Wi-Fi oder 3G
– 8 Sekunden Bootzeit
– extrem minimalistische Hardware und daher 8,5 Stunden Akkulaufzeit
– 12″ Bildschirm
– 1,48 kg
– Login über den Google Account
– 100% Backup Sicherheit da nicht lokal gespeichert wird
– Haus-Service: Automatische Hardware Upgrades für Schüler (und hoffentlich Studenten) um das Netbook auf dem Stand der Technik zu halten für 20 USD

Preis: 429 USD (Wi-Fi) / 499 USD (3G)

Günstig, schnell, toller Support von Google – eine Investition in die Zukunft. Wenn ich mir doch nur nicht vor 4 Monaten ein neues Notebook gekauft hätte… Ich liebe die Geräte jetzt schon.

Hier noch ein kleines Video für die Interessierten von Euch.

Christian Faller

Wie die Cloud von innen aussieht: Führung durch ein Rechenzentrum von Google.

Google Mitarbeiter beim Schrauben

Die Produkte von Google loben wir ab und zu. Zum Beispiel hier, hier, hier, hier oder hier. Hinter das Frontend haben wir dabei aber noch nicht geschaut.

Wie sieht ein Rechenzentrum von Google von innen aus, wie von außen? Dazu hat Google vor Kurzem selbst ein Video veröffentlicht, dass in sieben Minuten durch ein Google Datacenter führt.

Was meint ihr? Ich bin ein wenig enttäuscht. Ganz offensichtlich soll das Video potentiellen Unternehmenskunden die Sicherheit von Google Apps for business als IT-Lösung verkaufen. Und da hätte ich mehr erwartet. Klar, Retina-Scan und Heat-Signatures sind cool. Aber irgendwie hätte ich einen unterirdischen, atombombensicheren Bunker mit hinter Wasserfällen versteckten Türen erwartet. Und überhaupt ist die Hauptsorge, gerade bei den großen europäischen Firmen, eine ganz andere.

Unabhängig davon: Das Video sieht unendlich peinlich aus. Klar, Google ist dafür bekannt, dass nicht jedes Video 1000 mal durch die PR- und brand control genudelt werden muss, bis es „im Namen des Unternehmens“ sprechen darf. Und dafür lieben wir Google.  Aber muss ein solches Video aussehen, wie die JonLajoie Parodie eines 90er-Jahre-Telefonshopping-Spots?

Google ist eben nach wie vor keine Design-Nerd-Firma, sondern eine Hacking-Nerd-Firma. Mit von Hand beschrifteten Voltmetern für das Zusammenlöten selbst entwickelter Servermonster. Und im Endeffekt ist es genau das, was die Produkte von Google stark macht.

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Falk Ebert


Die Autoren

Christian Faller Falk Ebert

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