Posts Tagged 'google'

Ich habe das Gefühl, Android hat iOS abgehängt.

Warum?

1. Widgets

Wenn ich mir EINE Sache von iOS 7 erhofft hätte, dann wären es Widgets für den Homescreen gewesen.

Widgets

Und die Widgets können sogar richtig gut aussehen:

Authentic Weather App

2. Klügere Push-Nachrichten

Kontakte annehmen, E-Mails-Löschen, Blog-Kommentare moderieren – und das alles, ohne die App zu öffnen.

Pushnachricht Android

3. Google Now

Es ist teilweise schon beängstigend, wie gut meine Sekretärin für mich mitdenkt.

Google Now in Aktion

Und die Verbindung mit anderen Apps klappt schon ziemlich gut.

Google Now Karte

Hier die Karten, die Google mir beim Schweden-Urlaub vorgeschlagen hat:

Schweden-Karten von Now

4. Die Google Drive App

Ich habe neulich mit Microsoft-Vertrieblern darüber gesprochen, wann Office 365 endlich Echtzeit-Kollaboration wie Google Docs erlaubt. Sie haben noch nicht mal die Frage verstanden. Mit der nativen Drive-App auf Android klappt das sogar mobil. Ich bin begeistert.

Screenshot Google Docs auf Android

5. Viele kleine Google-Services mit viel Potential

Und Google hat noch so viel in der Schublade, was Mehrwert für Google Now bringen kann. Alleine Google Goggles ist wahnsinn. Ich meine, hat das hier tatsächlich ein Element aus einem Computerspiel anhand einer krakeligen Strichzeichnung erkannt?

Google Goggle

Ich liebe iOS-Geräte. Ich liebe sie für ihre Zuverlässigkeit, das hybride Design und den Minimalismus. Aber der Platz in meiner Hosentasche ist bis auf weiteres für Android reserviert.

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Falk Ebert

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NSA-Affaire: Google warnte uns schon vor Jahren

Gestern musste Merkel beim TV-Duell zugeben, selbst vieles nicht gewusst zu haben, was Snowden ans Tageslicht gebracht hat. Dabei hat uns Google schon vor Jahren eine subtile Warnung geschickt, trotz des gesetzlichen Knebels. Schaut mal in den Porno-Modus in Chrome! 😉

Google Chrome Pornomodus Warnung

Tja, hätten wir mal genauer hingeschaut…

Übrigens wurden gestern 32 Tweets pro Sekunde zum Thema abgegeben. Auch wenn Deutschland im Vergleich in der Twitter-Penetration immer noch Entwicklungsland ist, ist das ein beachtlicher Wert.

Schade, dass die „Berichterstattung aus dem Netz“ in der Sendung selbst das Thema Schlandkette in den Vordergrund gestellt hat. Ja, solche ulkigen Memes sind Charakteristikum der Twitter-Kultur. Es gab aber auch jede Menge ernst gemeinte Tweets mit sachlichen Äußerungen.

Mal schauen, was der digitale Raum bis zur Bundestagswahl noch für Blüten treiben wird. Ich freue mich darauf.

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Falk Ebert

Innovationsstandort Deutschland. Nicht…

Ein Freund hat mich vor Kurzem auf eine interessante Sache aufmerksam gemacht. Wenn man bei Google Maps etwas herauszoomt und dann das kleine Streetview Männchen greift, um es irgendwo in Deutschland zu platzieren, wird einem das Ausmaß der Google Paranoia im guten alten blurmany erst bewusst. Nahezu jedes Land der EU hat den Gürtel lockerer geschnallt als wir. Ja, die nächstgelegenen Länder (abgesehen von Österreich), die ähnlich unter der Tarnkappe liegen, sind Slowenien, Weißrussland und Bosnien Herzegowina. Für ein Land, das im Technologiesektor innovieren möchte und traditionsgemäß eine weltweite Vorreiterrolle in technischen Feldern einnahm, finde ich unseren Stand in dieser Sache sehr traurig. Zumal diese Verschließung auch viel Wind aus den Segeln der Startup-Szene in Deutschland nimmt.

Blaue Flächen auf der Karte sind in Streetview verfügbare Flächen, weiße Flächen nicht. (Anklicken zum Vergrößern)

Innovationsstandort-Deutschland

Christian Faller

Follow Friday

Google Drive (Android)
Es ist schlichtweg unglaublich, wie gut die Google Drive App für Android ist. Wer einen Weg sucht, seine Google Docs unterwegs zu sichten, zu sharen und zu bearbeiten, muss diese App nutzen! Formatieren ist komplett möglich (anders als bei der iOS-App) und sogar die Kollaboration in Echtzeit funktioniert. Für ein paar Änderungen, Notizen oder Kommentare an den eigenen Docs aus der U-Bahn heraus hat Google hier eine echte Killer-Lösung geschaffen.

[Falk Ebert]

Duolingo (App)
Ich bin nicht sicher, ob wir Duolingo schon einmal empfohlen haben. Falls nicht, wird es höchste Zeit dafür. Ähnlich wie Memrise kann man hier Sprachen spielend lernen. Die Apps für iOS und Android sind extrem sauber umgesetzt und gut zu bedienen und es macht einfach eine Menge Freude.

[Christian Faller]

Follow Friday

Right Click and Translate (Chrome-AddOn)
Macht, was der Name verspricht. Ohne Kompromisse. Damit versteht man bei Facebook-Posts von russischen, israelischen und asiatischen Freunden zumindest ungefähr, was sie schreiben, ohne Google Translate aufrufen zu müssen.

[Falk Ebert]

Last Pass (Web App)
Ich weiß gar nicht, was ich ohne LastPass machen würde. Alle Passwörter in einem sicheren „Safe“ zu haben ist unglaublich bequem und dennoch, dank der großen Sicherheitsvorkehrungen, effektiv. „The last password you’ll have to remember!“

[Christian Faller]

Der eine Trick, der eure liebsten Online-Tools noch besser macht.

Eine kleine Sammlung mit dem jeweils besten Tipp, den ich für den entsprechenden Dienst geben kann. Ich werde keine Links oder genauen Erklärungen in diesen Artikel einbauen, weil das eigentlich jeder selbst hinbekommen sollte.

Hoffentlich ist für jeden was dabei!

 

Google Suche: Benutzt Chrome!

  • Die Omnibox ist sehr kluk. K-L-U-K.

Google Calendar: Aktiviert Friendly Reminders!

  • Kann man in den Labs einschalten. Dann kommen Erinnerungen für Termine als Pop-Up-Boxen, die man gemütlich wegklicken kann.

Google Drive: Holt euch die Android-App!

  • Meine Herren, eine so gute und praktische App habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Damit lassen sich Gdocs bearbeiten, formatieren und kommentieren, als ob es nix wäre. In Echtzeit!

Google Maps: Verlinkt Orte!

  • Mit dem Link-Symbol in der Marginalspalte könnt ihr Links auf die aktuelle Ansicht setzen. Sehr praktisch zur Kommunikation mit Freunden.

Facebook: Nutzt die Restricted-Liste!

  • Nach dem Hinzufügen eines Pseudo-Freundes einfach auf die Eingeschränkt-Liste setzen (Mouseover beim Freunde-Button). So kann man Freunschaftsanfragen annehmen, ohne darüber nachdenken zu müssen.

Twitter: Macht euch eine VIP-Liste!

  • Eine geheime Liste anlegen, als Bookmark speichern und dann alle Leute reinhauen, die a) euch etwas bedeuten und/oder b) hochrelevant twittern. Macht Twitter besser.

YouTube: Nutzt Watch Later!

  • Mit Watch Later kann man Videos zur entsprechenden Liste hinzufügen. Das geht auch bei eingebetteten Videos. Dann kann man sie beim Spülen gemütlich auf dem iPad ansehen, oder im Smartphone automatisch vorladen lassen, damit sie in der U-Bahn später keinen Traffic brauchen. Extrem praktisch.

Pinterest: Folgt EUREN Interessen!

  • Lasst euch nichts erzählen über Zielgruppen und Themen bei Pinterest. Macht ein Board über etwas, bei dem ihr wirklich passioniert seid. Follower werden kommen.

Memrise: Ignoriert Wörter!

  • Manche Kurse enthalten Wörter, die z.B. einen Tippfehler haben oder zweideutig sind. Nicht ärgern – einfach ignorieren drücken.

Codecademy: Gebt der Seite noch eine Chance!

  • Dort hat sich viel getan seit unserem letzten Artikel – schaut mal vorbei!

Quora: Schaut euch die Trending Topics an!

  • Neues Feature, rechts in der Seitenleiste. Macht Spaß.

Instapaper: Benutzt Bookmarlets für Ordner!

  • Für jeden Ordner bei Instapaper könnt ihr ein eigenes Bookmarklet in den Browser ziehen. Das spart das Sortieren.

Tumblr: Schaut euch die App an!

  • Selbst wenn ihr sie nicht verwendet, ist sie ein schönes Beispiel für Mobile-Design.

Reddit: Sucht euch einen Client aus!

  • Die Seite selbst ist hässlich. Es gibt aber fantastische Clients. Mein Favorit: Alien Blue für das iPad.

Spotify: Macht Trennstriche

  • Eine neue Playlist anlegen, „-“ nennen, staunen. Schöne Trennstriche für eure Playlists.

 

Kanntet ihr alles schon? Euer Lieblings-Tipp war nicht dabei? Ab in die Kommentare damit!

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Falk Ebert

Vier Jahre YouTube-Sperre. Fünf Fragen an die GEMA.

GEMAdialog

Nach unserem Artikel über das frustrierende Quora-Erlebnis gestern, hat sich die GEMA eingeschaltet. Erst mit einem Tweet an unsere Leser Tilo und Kristof, dann in Rücksprache mit mir.

Wir begrüßen es, wenn die GEMA den Dialog in den sozialen Netzwerken sucht. Und wir versuchen als Blog, immer beide Seiten abzubilden, auch wenn wir ab und zu ganz gerne ab-ranten.

Klar, die GEMA blockt nicht, sondern YouTube, weil die zwei Verhandlungspartner sich über die Vergütung für das geschützte Material nicht einigen können. Das war uns klar. Das hilft nur den deutschen Usern, deren Internet kaputt ist,  nicht weiter.

Deshalb jetzt: Fünf Fragen an die GEMA, die hoffentlich helfen, ein etwas differenzierteres Bild der Situation zu zeichnen.

  1. Aus einer Meta-Perspektive betrachtet: Wieso scheint nur Deutschland bislang keine Einigung mit Google zu gelingen? Was ist der aktuelle Stand und wie könnte die Problematik für deutsche User in absehbarer Zukunft gelöst werden?
    Den aktuellen Stand, sowie den Verlauf der ganzen Geschichte können Sie auf unserer Seite hier nachlesen https://www.gema.de/presse/top-themen/youtube.html. Zum Thema “Einigungen von YouTube mit anderen Ländern” gibt es hier einen interessanten Artikel, der den Sachverhalt ganz gut beschreibt https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Presse/Top-Themen/virtuos_youtube.pdf.
  2. Wie bewertet die GEMA den Imageschaden, der durch die gesperrten Videos entsteht? Wie sieht die GEMA generell die  Entwicklung der immer schärferen Kritik an der Verwertungsgesellschaft, die den Rückhalt vieler Künstler verliert: Der DJ-Tarif, CC-Lizenzen, kein Fair Use, ungerechte Verteilung, …
    Gerade die falschen Sperrtafeln tragen zu einem Imageverlust bei. Deshalb gehen wir gegen diese gerichtlich vor. Wir verlieren beim Thema YT überhaupt nicht den Rückhalt unserer Mitglieder oder Urheber da diese sich dem Sachverhalt in der Regel bewusst sind. Aktuell: http://blogs.taz.de/hausblog/2013/04/20/taz-lab-2013-gema-gegen-youtube-gegen-musiker/
  3. Auch, wenn Sie natürlich nicht präzise Angaben über abgelaufende Verträge mit Google machen dürfen: Wie ist ungefähr die von Google angebotene Größenordnung der Vergütung pro View und wie sieht die von der GEMA geforderte Vergütung ungefähr aus?
    Es stimmt, über laufende Verhandlungen dürfen wir keine Aussagen machen. Wir sind aber verpflichtet Tarife aufzustellen und unterliegen einem Gleichbehandlungsgrundsatz. Deshalb sind unsere finanziellen Forderungen hier einsehbar. https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Musiknutzer/Tarife/Tarife_vra/tarif_vr_od9.pdf
  4. Natürlich kann und sollte man die Zahlen nicht ungefragt vergleichen, aber damit wir eine Vorstellung über die Dimensionen bekommen: Im Durchschnitt über alle Künstler und Radiosender – wie viel zahlt ein Sender pro Airplay ungefähr an die GEMA, umgerechnet auf den einzelnen Hörer? Wie viel ein Fernsehsender, der ein Musikvideo spielt pro Zuschauer? Wie viel zahlt Spotify pro Stream? Und wie viel Prozent der Erträge der GEMA werden tatsächlich an die Künstler ausgezahlt?
    Die Verteilung der Tantiemen erfolgt nach Werknutzung. Ein Urheber, der ein sehr erfolgreiches Werk geschrieben hat, bekommt demnach mehr. Genaueres dazu finden Sie hier https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Presse/Publikationen/Jahrbuch/Jahrbuch_aktuell/Verteilungsplan.pdf
    Nach Abzug des Verwaltungsaufwandes schüttet die GEMA alle Einnahmen an die in- und ausländischen Urheber aus, deren Rechte genutzt wurden. Die GEMA selbst macht dabei keinerlei Gewinn – das ist uns gesetzlich verboten. Die Aufwendungen für die Verwaltung betragen ca. ca. 15 % (etwas weniger), also gehen ca. 85 % der Einnahmen an die jeweiligen Urheber.
  5. Der GEMA wird vorgeworfen, angestaubt zu wirken. Welche konkreten Maßnahmen haben sie bislang getroffen, um a) die Erfassung und Vergütung an die digitale Lebensrealität der Menschen und Künstler im Jahr 2013 anzupassen und b) die Tätigkeit der Verwertungsgesellschaft durch Möglichkeiten der Digitalisierung fairer und transparenter zu gestalten?
    zu a) wie meinen Sie das im Speziellen bzw. wann tun wir dies Ihrer Ansicht nach nicht? zu b) Natürlich loten wir immer die technischen Möglichkeiten aus. Dazu gehören u.a. enorme Investitionen in unseren IT-Bereich. Ca. die Hälfte der Kosten der GEMA-Verwaltung entfallen auf den IT-Bereich. Bsp.: https://www.gema.de/nc/services.html

Sobald ich sie habe, werde ich die Antworten 1:1 hier reinkopieren und euch über Twitter und Facebook informieren. Wir bedanken uns schon mal im Vorfeld bei GEMAdialog und sind gespannt!

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Falk Ebert


Die Autoren

Christian Faller Falk Ebert

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