Posts Tagged 'Youtube'

Liebe YouTuber

Diese Annotations…

Nervige Annotations YouTube

…sind genauso nervig wie diese Dinger hier…

Popups

…und werden mich auf keinen Fall dazu bringen:

  • euren Kanal zu abonnieren
  • eure Videos zu liken
  • eure Videos zu kommentieren
  • euch bei externen Kanälen zu folgen.

Versucht es doch einfach mal mit gutem Content, dann braucht ihr auch nicht einhundert sinnlose Overlays.

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Falk Ebert

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Follow Friday

Alternativlos (Podcast)
Wer den Podcast von Frank Rieger (Sprecher des CCC) und Felix von Leitner (auch bekannt als Fefe) nicht kennt, hat einige gute Folgen nachzuholen! Unter anderem mit Frank Schirrmacher über Weltbildmanipulation, mit Mathias Döpfner über Verlage und mit Constanze Kurz über den Staatstrojaner.

[Falk Ebert]

minutephysics (YouTube Channel)
Ein genialer YouTube Channel, auf dem regelmäßig in neuen 10 Sekunden-Videos ein komplexes Thema erklärt wird. So zum Beispiel Mikrowellen, warum der Himmel blau ist oder was Schwerkraft eigentlich ist. Bildung kann so kurzweilig sein.

[Christian Faller]

Warum der neue Volvo Werbespot funktioniert

Den neuen „Spot“ – falls man ihn überhaupt so nennen kann – von Volvo hat inzwischen so gut wie jeder gesehen. Auf YouTube steuert der 1:17 Minuten lange Film auf die 40 Millionen Views zu, und das nach nur fünf Tagen. Und selbst die Making-Offs und Ableger haben allesamt Aufrufe im hohen sechsstelligen Bereich.

Warum aber funktioniert der Spot so gut?

1. Er ist kurz

2. Er ist emotional

3. Er hat ein Wow-Moment

4. Er passt zur Marke

5. Er wurde grandios geseedet

Aber lasst mich erklären was ich meine. Es gab schon viele gute Spots zuvor, die nicht ein solches Publikum erreichen konnten, aber trotzdem super waren. Die meisten davon erfüllen die oberen Kriterien auch. Zum Beispiel diese Werbung für Carlton Draught:

Hier passt für mich auch alles. Aber das gewisse Etwas fehlt. Diese Schroffheit, die ein Antiheld wie Van Damme erzeugen kann. Ein humorvoller Spot tut sich oftmals schwerer hier zu punkten, da ein kurzer Lacher zwar nett ist, aber nicht tiefer geht. Für Carlton ist die Wahl des Humors aber wesentlich geeigneter als Seriösität, schon allein deswegen, weil man da bei Alkoholwerbung ohnehin vorsichtig sein muss. Daher hat das Unternehmen hier eigentlich das Potenzial voll ausgereizt.

Volvo hat den Nachteil, nicht einfach zum Humor greifen zu können. Das würde zur Marke einfach nicht passen. Allerdings macht diese Einschränkung eine knackige Idee natürlich etwas schwerer. Es birgt jedoch auch die Chance, wie oben erwähnt, einen Volltreffer zu landen. Den wahren Unterschied macht bei Volvo in meinen Augen aber nicht nur der perfekte Fit zu Marke, sondern auch das Seeding. Statt auf der jährlichen Superbowl Welle mitzureiten, packte man die Sache selber an.

Mit Spots wie diesem, die den Hauptspot zum 14. November hin angeteasert haben, wurde Spannung erzeugt:

Dies gibt Bloggern und anderen Interessierten auch die Möglichkeit, das finale Video in ihren Contentplan einzutakten und zu verarbeiten, bevor es schon wieder outdated ist. Gutes Storytelling lebt leider nicht von der Story allein, sondern davon, dass sie auch erzählt wird. Das vergisst man leicht, aber klassische PR hat nach wie vor seine Daseinsberechtigung, auch wenn sie heute etwas anders aussieht als zuvor und mehr über Plattformen als über Individuen abläuft.

Schön finde ich, dass Volvo für den konsequenten Spot belohnt wird, in welchem nun die Linie von 2012 weiterverfolgt wird.

So sieht gutes Storytelling für mich aus.


Christian Faller

Follow Friday

Zero Punctuation (YouTube Playlist)
Was vordergründig aussieht wie ein abgedrehter und zu schnell gesprochener rant auf alle möglichen Videospiele mit schlechten Animationen vor gelben Hintergründen, ist in Wirklichkeit ein YouTube-Format eines Spielers, der Spiele wirklich und von ganzem Herzen liebt und Ernst nimmt. Das war ein sehr langer Satz. Sorry.

[Falk Ebert]

Petersmap (Website)
Was wäre, wenn die Weltkarte, die wir unser ganzes Leben lang betrachten, Proportionen verzerrt darstellt und wir als unbedarfte Betrachter ein völlig falsches Bild der Größe unserer Kontinente haben? Die harte Wahrheit zeigt die Peters Karte.

[Christian Faller]

Follow Friday

Tilo Jung (Twitter, YouTube)
Tilo ist ein politisch sehr versierter Bürger (siehe Twitter), der so tut, als wäre er politisch sehr unversiert (siehe YouTube).
Sein Format “Jung & Naiv” ist inzwischen schon über 60 Folgen alt. Die Idee: Er interviewed Menschen aus der Politik-Szene mit banalen, scheinheiligen und naiven Fragen. Während die Nachrichtenformate im Rundfunk so tun, als würden ihre Zuschauer alle Fakten und Hintergründe zu aktuellen Themen kennen, fragt Tilo einfach nach. Die Idee hat mir so gefallen, dass ich beim Crowdfunding bei Krautreporter mitgemacht habe und seitdem jede Folge gesehen habe.

[Falk Ebert]

lorempixel (Website)
Loremipsum kennt jeder Designer nur zu gut. Wer statt Blind-Text aber auch mal Blind-Bilder braucht, der wird hier fündig. Einfach Höhe und Breite festlegen, Grau oder Bunt auswählen, und ab geht die Post. Spart Zeit und Nerven und sieht professionell beim Kunden aus. Sogar das Themenfeld kann man festlegen für den Bildinhalt.

[Christian Faller]

Der eine Trick, der eure liebsten Online-Tools noch besser macht.

Eine kleine Sammlung mit dem jeweils besten Tipp, den ich für den entsprechenden Dienst geben kann. Ich werde keine Links oder genauen Erklärungen in diesen Artikel einbauen, weil das eigentlich jeder selbst hinbekommen sollte.

Hoffentlich ist für jeden was dabei!

 

Google Suche: Benutzt Chrome!

  • Die Omnibox ist sehr kluk. K-L-U-K.

Google Calendar: Aktiviert Friendly Reminders!

  • Kann man in den Labs einschalten. Dann kommen Erinnerungen für Termine als Pop-Up-Boxen, die man gemütlich wegklicken kann.

Google Drive: Holt euch die Android-App!

  • Meine Herren, eine so gute und praktische App habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Damit lassen sich Gdocs bearbeiten, formatieren und kommentieren, als ob es nix wäre. In Echtzeit!

Google Maps: Verlinkt Orte!

  • Mit dem Link-Symbol in der Marginalspalte könnt ihr Links auf die aktuelle Ansicht setzen. Sehr praktisch zur Kommunikation mit Freunden.

Facebook: Nutzt die Restricted-Liste!

  • Nach dem Hinzufügen eines Pseudo-Freundes einfach auf die Eingeschränkt-Liste setzen (Mouseover beim Freunde-Button). So kann man Freunschaftsanfragen annehmen, ohne darüber nachdenken zu müssen.

Twitter: Macht euch eine VIP-Liste!

  • Eine geheime Liste anlegen, als Bookmark speichern und dann alle Leute reinhauen, die a) euch etwas bedeuten und/oder b) hochrelevant twittern. Macht Twitter besser.

YouTube: Nutzt Watch Later!

  • Mit Watch Later kann man Videos zur entsprechenden Liste hinzufügen. Das geht auch bei eingebetteten Videos. Dann kann man sie beim Spülen gemütlich auf dem iPad ansehen, oder im Smartphone automatisch vorladen lassen, damit sie in der U-Bahn später keinen Traffic brauchen. Extrem praktisch.

Pinterest: Folgt EUREN Interessen!

  • Lasst euch nichts erzählen über Zielgruppen und Themen bei Pinterest. Macht ein Board über etwas, bei dem ihr wirklich passioniert seid. Follower werden kommen.

Memrise: Ignoriert Wörter!

  • Manche Kurse enthalten Wörter, die z.B. einen Tippfehler haben oder zweideutig sind. Nicht ärgern – einfach ignorieren drücken.

Codecademy: Gebt der Seite noch eine Chance!

  • Dort hat sich viel getan seit unserem letzten Artikel – schaut mal vorbei!

Quora: Schaut euch die Trending Topics an!

  • Neues Feature, rechts in der Seitenleiste. Macht Spaß.

Instapaper: Benutzt Bookmarlets für Ordner!

  • Für jeden Ordner bei Instapaper könnt ihr ein eigenes Bookmarklet in den Browser ziehen. Das spart das Sortieren.

Tumblr: Schaut euch die App an!

  • Selbst wenn ihr sie nicht verwendet, ist sie ein schönes Beispiel für Mobile-Design.

Reddit: Sucht euch einen Client aus!

  • Die Seite selbst ist hässlich. Es gibt aber fantastische Clients. Mein Favorit: Alien Blue für das iPad.

Spotify: Macht Trennstriche

  • Eine neue Playlist anlegen, „-“ nennen, staunen. Schöne Trennstriche für eure Playlists.

 

Kanntet ihr alles schon? Euer Lieblings-Tipp war nicht dabei? Ab in die Kommentare damit!

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Falk Ebert

Vier Jahre YouTube-Sperre. Fünf Fragen an die GEMA.

GEMAdialog

Nach unserem Artikel über das frustrierende Quora-Erlebnis gestern, hat sich die GEMA eingeschaltet. Erst mit einem Tweet an unsere Leser Tilo und Kristof, dann in Rücksprache mit mir.

Wir begrüßen es, wenn die GEMA den Dialog in den sozialen Netzwerken sucht. Und wir versuchen als Blog, immer beide Seiten abzubilden, auch wenn wir ab und zu ganz gerne ab-ranten.

Klar, die GEMA blockt nicht, sondern YouTube, weil die zwei Verhandlungspartner sich über die Vergütung für das geschützte Material nicht einigen können. Das war uns klar. Das hilft nur den deutschen Usern, deren Internet kaputt ist,  nicht weiter.

Deshalb jetzt: Fünf Fragen an die GEMA, die hoffentlich helfen, ein etwas differenzierteres Bild der Situation zu zeichnen.

  1. Aus einer Meta-Perspektive betrachtet: Wieso scheint nur Deutschland bislang keine Einigung mit Google zu gelingen? Was ist der aktuelle Stand und wie könnte die Problematik für deutsche User in absehbarer Zukunft gelöst werden?
    Den aktuellen Stand, sowie den Verlauf der ganzen Geschichte können Sie auf unserer Seite hier nachlesen https://www.gema.de/presse/top-themen/youtube.html. Zum Thema “Einigungen von YouTube mit anderen Ländern” gibt es hier einen interessanten Artikel, der den Sachverhalt ganz gut beschreibt https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Presse/Top-Themen/virtuos_youtube.pdf.
  2. Wie bewertet die GEMA den Imageschaden, der durch die gesperrten Videos entsteht? Wie sieht die GEMA generell die  Entwicklung der immer schärferen Kritik an der Verwertungsgesellschaft, die den Rückhalt vieler Künstler verliert: Der DJ-Tarif, CC-Lizenzen, kein Fair Use, ungerechte Verteilung, …
    Gerade die falschen Sperrtafeln tragen zu einem Imageverlust bei. Deshalb gehen wir gegen diese gerichtlich vor. Wir verlieren beim Thema YT überhaupt nicht den Rückhalt unserer Mitglieder oder Urheber da diese sich dem Sachverhalt in der Regel bewusst sind. Aktuell: http://blogs.taz.de/hausblog/2013/04/20/taz-lab-2013-gema-gegen-youtube-gegen-musiker/
  3. Auch, wenn Sie natürlich nicht präzise Angaben über abgelaufende Verträge mit Google machen dürfen: Wie ist ungefähr die von Google angebotene Größenordnung der Vergütung pro View und wie sieht die von der GEMA geforderte Vergütung ungefähr aus?
    Es stimmt, über laufende Verhandlungen dürfen wir keine Aussagen machen. Wir sind aber verpflichtet Tarife aufzustellen und unterliegen einem Gleichbehandlungsgrundsatz. Deshalb sind unsere finanziellen Forderungen hier einsehbar. https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Musiknutzer/Tarife/Tarife_vra/tarif_vr_od9.pdf
  4. Natürlich kann und sollte man die Zahlen nicht ungefragt vergleichen, aber damit wir eine Vorstellung über die Dimensionen bekommen: Im Durchschnitt über alle Künstler und Radiosender – wie viel zahlt ein Sender pro Airplay ungefähr an die GEMA, umgerechnet auf den einzelnen Hörer? Wie viel ein Fernsehsender, der ein Musikvideo spielt pro Zuschauer? Wie viel zahlt Spotify pro Stream? Und wie viel Prozent der Erträge der GEMA werden tatsächlich an die Künstler ausgezahlt?
    Die Verteilung der Tantiemen erfolgt nach Werknutzung. Ein Urheber, der ein sehr erfolgreiches Werk geschrieben hat, bekommt demnach mehr. Genaueres dazu finden Sie hier https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Presse/Publikationen/Jahrbuch/Jahrbuch_aktuell/Verteilungsplan.pdf
    Nach Abzug des Verwaltungsaufwandes schüttet die GEMA alle Einnahmen an die in- und ausländischen Urheber aus, deren Rechte genutzt wurden. Die GEMA selbst macht dabei keinerlei Gewinn – das ist uns gesetzlich verboten. Die Aufwendungen für die Verwaltung betragen ca. ca. 15 % (etwas weniger), also gehen ca. 85 % der Einnahmen an die jeweiligen Urheber.
  5. Der GEMA wird vorgeworfen, angestaubt zu wirken. Welche konkreten Maßnahmen haben sie bislang getroffen, um a) die Erfassung und Vergütung an die digitale Lebensrealität der Menschen und Künstler im Jahr 2013 anzupassen und b) die Tätigkeit der Verwertungsgesellschaft durch Möglichkeiten der Digitalisierung fairer und transparenter zu gestalten?
    zu a) wie meinen Sie das im Speziellen bzw. wann tun wir dies Ihrer Ansicht nach nicht? zu b) Natürlich loten wir immer die technischen Möglichkeiten aus. Dazu gehören u.a. enorme Investitionen in unseren IT-Bereich. Ca. die Hälfte der Kosten der GEMA-Verwaltung entfallen auf den IT-Bereich. Bsp.: https://www.gema.de/nc/services.html

Sobald ich sie habe, werde ich die Antworten 1:1 hier reinkopieren und euch über Twitter und Facebook informieren. Wir bedanken uns schon mal im Vorfeld bei GEMAdialog und sind gespannt!

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Falk Ebert


Die Autoren

Christian Faller Falk Ebert

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